Juni 2011

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Das Feiertagswochenende nähert sich dem Ende. Zufrieden kann ich auf ein mit selbst- wie fremdgebackenen Kuchenhappen gespicktes Wochenende  zurückblicken. Es folgt ein Resüme in mehreren Streichen!

Der erste Streich: Eine Laudatio auf Fremdgebackenes, welches ich bei ‚Don’t Tell Mama‘ ausfindig gemacht habe! Was man, sofern man der Anweisung im Namen dieses lässigen kleinen Cafés in St. Pauli Folge leisten würde, besser für sich behalten sollte ist, dass man hier – mal abgesehen vom  ‚Barcomi’s‘ in meiner geliebten Hauptstadt – den wohl besten Cheesecake der Republik genießen kann!

Für einen Sonnentag, wie es der diesjährige Pfingstsonntag war, warne ich jedoch vor dem Verzehr außer Haus. Zumindest dann, wenn man vorhat, mit dem Cheesecake im Fahrradkorb bei direkter Sonneneinstrahlung den perfekten Ort für das Zelebrieren des Nachtisches erst noch zu finden. Ich hätte wissen müssen, dass dieses Vorhaben in einem persönlichen ‚Worst-Cake-Szenario‘ enden würde. Allerdings hatte ich Glück im Unglück, denn nur die Cheesecake-Ästhetik nicht aber der Cheesecake-Geschmack wurde in Mitleidenschaft gezogen!

Während Mama dank meiner ausgefeilten Beweismittelvernichtungsgabe sicher nichts von meinem kleinen Missgeschick erfahren wird, so wissen die Leser dieser Zeilen nun, wo sie heimlich und höchst erfolgreich ihren Cheesecakegelüsten frönen können! Also: Bitte weitersagen!

P. S.: Niemals würde es mir in den Sinn kommen, eine Kuchengattung gegen eine andere auszuspielen. Angesichts meines Missgeschicks erscheint es jedoch nur folgerichtig, eine Alternative zum Cheesecakegenuss im Sommer vorzustellen. Ein Kuchen-Allround-Talent, soviel sei verraten, das sowohl bei Sonneneinstrahlung als auch bei Fahrradgeschaukel in Form bleibt! In Bälde Thema des zweiten Pfingst-Streichs!

 

Die hier gehuldigte Kuchenliebe gilt sowohl selbst gebackenen Kuchenkreationen wie solchen, die außer Haus zu entdecken sind! Es ist mir also ein besonderes Anliegen, meine geschätztesten Tortenorte zu empfehlen, da ich – obwohl am liebsten selbst backaktiv – auch gerne mal etwas gebacken bekomme!

Als ersten Tortenort möchte ich das ‚Mikkels‘ im Hamburger Stadtteil Ottensen anpreisen! Neben köstlichsten Küchlein und Törtlein auch der ideale Ort für Liebhaber geistreicher Worte und wohlduftender Kaffeespezialitäten! Ganz klar also der Kandidat für meinen ersten auswärtigen Kuchentipp, denn im Mikkels sind nicht nur Torte und Worte zu Hause, man glaubt dort vor allem an die beglückende Wirkung von „sugar in the morning“…

Mein Resümee: Ohne Worte!

Addendum: Bereits vor einiger Zeit hat das Mikkels die Besitzerin gewechselt. Käseküchlein, Linzer Törtchen, Mandel Nonnettes und Gugelhüpfchen sind aber butter- und schokoladenschwanger wie eh und je. 

 

 

Kuchen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen! Das gilt natürlich für alle nur denkbaren Kuchenkreationen. Diese Woche aber ganz konkret für eine köstliche Holunderblüten-Joghurt-Tarte, die ganz eindeutig zu einem gelungenen Auftakt in die Arbeitswoche beigetragen hat! Ein Plädoyer dafür also, mit dem Kuchenglück nicht bis zum Nachmittag zu warten oder es gar auf Sonn- und Feiertage zu beschränken, sondern gleich am Morgen davon zu kosten! Da haben alle was davon!

Die Praxis, das Frühstücksmüsli durch hausgemachtes Gebäck zu ersetzen, ist auf meiner kulinarischen Agenda längst eine Selbstverständlichkeit geworden, deren Nachahmung ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann! Keine falsche Bescheidenheit liebe Leser und Leserinnen: Glück hat noch keinem geschadet und Kuchen ist reich daran!

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