Cupcakes lieben lernen

Unverhohlen muss ich zugeben, dass ich kein großer Fan von Cupcakes bin und mich bislang auch der Herstellung ebendieser verweigert habe! Die Dinger sind mir irgendwie zu niedlich, zu bunt, zu „heile Welt“, insbesondere dann, wenn sie im Tier- oder Blumenkostüm daherkommen! Der Cupcake ist der Muffin 2.0 und Starbucks und Co. sind bedauerlicherweise längst am Werk, auch die neue Generation des vormals köstlichen Kleingebäcks zu diskreditieren. Getrost habe ich den Cupcake also zu der Sorte Gebäck gezählt, deren Herstellung ich mich irgendwann in Ruhestandstagen einmal widmen würde, wenn mir alle anderen Inspirationen abhanden gekommen und mir zudem langweilig geworden sein sollte. Ähnliches galt bis dato auch für den Verzehr von Cupcakes! Bis ich auf diese wunderschönen Kreationen gestoßen bin…

…und mich zumindest in Sachen Verzehr außer Standes sehe, mich dem Cupcake fortan grundsätzlich zu verweigern! In Atlanta, in einem Laden, der sich völlig zutreffend, wenn auch ein wenig umständlich ‚The Great Cupcake Company‘ nennt, wird dem Cupcake mit natürlichen Zutaten und geschmackvollem Dekor die ihm gebührende Würde zurück gegeben! Ganz reizend ist, dass man alle Sorten sowohl in normalem als auch im Miniformat bekommt und, sollte man sich die „lästigen“ Teigböden ganz sparen wollen, so kann man sich auch einfach nur einen Schuss der köstlichen Glasuren verpassen! Welch raffinierter Einfall!

Hier sind wahrhaft begeisterte Liebhaber am Werk und bieten der Inflationierung und Überzuckerung des Cupcakes die Stirn! So hat mich insbesondere der Salted Caramel Cupcake bezirpst und um folgendes gebeten: „Please undress me!“

Meine Replik: „My pleasure darling! Anytime!“

P.S.: Mehr über die großartigen Cupcakes findet sich auch hier!

  1. Ms. Keni Woodruff’s avatar

    You visited my son’s cupcake bakery (The Great Cupcake Co.) in Atlanta last month (I’m glad you enjoyed them so much)…it’s the best cupcake shop in Atlanta, of course.

    I translated your comments with Google-translate (German learned 60 years ago and never used is not a good tool…I understood about every 5th word). Intrigued, I ventured onto your blog and tried to read many of the articles I found there…You did mention TGCC in your pages (we thank you).

    You are right…it’s awful to eat delicious cake with a plastic fork on a paper plate and to drink coffee out of paper cups…it’s faster, yes, but not better.

    I lived in Berlin for a year in 1950-51, when the airlift was over and we could cross the border into West Berlin. Even then, W. Berlin was beginning to glitter…
    What a world of difference today. I remember Kurfurstendam…mostly flattened and strewn with rubble, but beginning to come back to life.

    There was a huge tank guarding the Brandenburg Gate, which we American teenagers would gleefully dart through, daring the guards to arrest us. No Wall then. but lots Russian soldiers guarding against entering (really against exiting) the East Zone…a forlorn and forboding area of little light, bleak buildings, sad residents.

    We lived in a large old house in a very lovely part of Berlin (Dahlem, I think)…I don’t know who the house belonged to before the War (nor do I want to). I went to school at Thomas A Roberts High School (an American school sponsored by the Army).

    My memories of German gustatory delights: Wurst stubes where you could get the most delicious sausages on crisp rolls with sharp mustard; Gummi Bears (hey, I was 13!) Wiener Schnitzel; Linzer tortes; wonderful bread…

    What do you call bubble gum now? Then it was: luftballoonkowgummi!

    Maybe one of these days, there will be a „Great Cupcake Company Konditerei in Berlin…who knows.

    Auf wiedersehn,

    Keni Woodruff
    keniwsov@bellsouth.net

    Antworten

  2. Ms. Keni Woodruff’s avatar

    Sie besuchte mein Sohn Cupcake Bakery (The Great Cupcake Co.) in Atlanta im letzten Monat (ich bin froh, dass Sie genossen sie so viel) … es ist die beste Cupcake-Shop in Atlanta, natürlich.

    Ich übersetzte Ihre Meinung mit Google-translate (Deutsch gelernt vor 60 Jahren und noch nie verwendet wird, nicht ein gutes Werkzeug … Ich verstand etwa jeder 5. Wort). Neugierig geworden, wagte ich mich auf Ihren Blog und versucht, viele der Artikel, die ich dort gefunden zu lesen … Du hast erwähnt TGCC in Ihre Seiten (wir danken Ihnen).

    Du hast recht … es ist schrecklich, leckeren Kuchen mit einer Kunststoff-Gabel auf einem Pappteller essen und zu trinken Kaffee aus der Pappbecher … es ist schneller, ja, aber nicht besser.

    Ich lebte in Berlin für ein Jahr im Jahre 1950-51, als die Luftbrücke war vorbei, und wir konnten die Grenze nach West-Berlin. Schon damals war W. Berlin zu glitzern beginnen …
    Was für ein himmelweiter Unterschied heute. Ich erinnere mich, Ku’damm … meist abgeflacht und übersät mit Trümmern, aber langsam wieder zum Leben erweckt.

    Es war ein riesiger Tank bewacht das Brandenburger Tor, die wir amerikanische Teenager würden fröhlich dart durch, gewagte die Wachen um uns zu verhaften. Keine Mauer dann. aber viele russische Soldaten Schutz vor der Eingabe (wirklich gegen Austritt) der Ostzone … eine verlassene und forboding Bereich wenig Licht, düstere Gebäude, traurige Bewohner.

    Wir lebten in einem großen alten Haus in einem sehr schönen Teil von Berlin (Dahlem, glaube ich) … Ich weiß nicht, wer das Haus vor dem Krieg gehörte (noch will ich). Ich ging zur Schule in Thomas A Roberts High School (eine amerikanische Schule von der Armee).

    Meine Erinnerungen an gesponsert deutschen Geschmacks-Freuden: Wurst Stuben, wo man die leckersten Würstchen auf knusprige Brötchen mit scharfem Senf bekommen konnte; Gummibärchen (hey, ich war 13!) Wiener Schnitzel, Linzer Torten, wunderbare Brot …

    Wie nennt man Kaugummi jetzt? Dann war es: luftballoonkowgummi!

    Vielleicht eines Tages wird es ein „Great Cupcake Unternehmen Konditerei in Berlin … wer weiß.

    Auf Wiedersehn,

    Keni Woodruff
    keniwsov@bellsouth.net

    Antworten

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