Verführen kommt von rühren

Das Jahr ist 24 Tage und neun Kuchen alt! Genauer gesagt: neun Rührkuchen! Durchschnittlich ist meinem Ofen in den Januartagen somit alle 64 Stunden ein duftender Kuchen entsprungen! Eine erfreulich gerührt-verführende Bilanz!

Zweifelsfrei sind Rührkuchen nicht die Könige unter den Kuchen! Als Kind bin ich des öfteren dem Erstickungstod durch Sandkuchen nur knapp entkommen. Warum man für Sand- oder Marmorkuchen gar eine Backmischung benötigt wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben!

Sieht man von den oben genannten Gefahrenquellen ab, bieten Rührkuchen gerade für die winterlich-zähen Vorfrühlingswochen zahlreiche Vorteile: Sie sind flux zubereitet, man kann sie endlos variieren und ganz nebenher war es mir, ohne Abstriche in meiner Backbilanz machen zu müssen möglich, meine Kuchenrezeptordner penibel zu sortieren. Für die kalorienbewussten Kuchenliebhaber ist zudem von Vorteil, dass Rührkuchen in der amerikanischen Variante zuweilen unter dem Namen „quick bread“ laufen, so dass man problemlos für sich beanspruchen kann, gesund und kuchenfrei in das neue Jahr gestartet zu sein!

Das gilt indes nicht für diesen wunderschönen Rührverführer: Zitronen-Thymian-Poundcake mit einem herrlichen Sirup aus Muskatwein! Aber wen berührt’s?!

 

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