September 2013

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Goldene Tage verlangen nach goldenem Gebäck. Mit diesen Lemon Pie Bars lässt sich ein Hauch zitroniger Sommerfrische in die würzige Herbstzeit hinüberretten.

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Die hier in runde Form gebrachten Lemon Pie Bars habe ich in Savannah, Georgia gesichtet. Zu finden waren sie im Tresen der ‚Back in the Day Bakery‘, welche sich in einer schlichten Straße außerhalb des touristischen Trubels der historischen Innenstadt versteckt hält. Ein Hort süßer Köstlichkeiten für Gaumen und Gemüt, den man sich lieber vor die Haustür als in den Sommerurlaub wünscht.

Ob man sich allerdings selbst in die Nachbarschaft des quirligen Besitzerehepaares und ihrer Bäckerei wünscht, sollte man sich gut überlegen. Der Süden der USA ist bekanntlich in gleichen Maßen kulinarisch pläsierlich wie gesellschaftlich befremdlich. Gut also, dass es sich heutzutage schickt, das lokale Backgut in Form von Backbüchern auch Menschen in weit entfernten Landesteilen und Weltregionen zugänglich zu machen. Daran hat sich auch das Ehepaar Day gehalten. Ihre Lemon Pie Bars sind somit ebenso lokal wie international, ein klein wenig saisonal und in jedem Fall phänomenal.

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Lemon Pie Bars (aus ‚The Back in the Day Bakery Cookbook‘)

In der Ferne entdecken, lokal schmecken: Die süß-sauren Zitronencremeschnitten erfrischen und wärmen zugleich. Ein Hybridgebäck für herbstliche Sommertage und sommerliche Herbsttage.

Zutaten

300g Digestive Biscuits (statt Graham Crackers)

170g geschmolzene Butter

40g Zucker

225ml Sahne

abgeriebene Schale von 2 Zitronen

225ml Zitronensaft

2 Dosen (à 400g) gezuckerte Kondensmilch

6 Eigelb

Schüsselbedarf

Zwei mittlere Mixerschüsseln: eine für den Keksboden, eine für die Füllung. Zwei kleine Schalen zum Trennen der Eier. Ein tiefes Backblech für das Wasserbad.

Bevor es losgeht

Eine rechteckige Backform (23X33cm) mit Backpapier auslegen. Die Butter schmelzen. Eier trennen. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Erster Schritt

Die Kekse zerbröseln, mit Zucker und Butter zu einer gleichmäßigen Masse verrühren und in die Backform drücken. Etwa 8-10 Minuten goldbraun backen. Den Boden vollständig auskühlen lassen und die Ofentemperatur auf 160°C zurückdrehen!

Zweiter Schritt

Sahne, Zitronenschale, Zitronensaft, gezuckerte Kondensmilch und Eigelb gut verrühren und über den Keksboden geben.

Dritter Schritt

Die Backform in eine größere Kuchenform stellen und die Form bis zur Hälfte mit heißem Wasser füllen. Den Kuchen etwa 25 Minuten backen lassen, bis die Füllung in der Mitte nicht mehr wackelt.

Vierter Schritt

Die Lemon Pie Bars auskühlen lassen und im Kühlschrank fest werden lassen. Aus dem Gesamtkuchenwerk beliebig große Kreise ausstechen. Würfel machen sich ebenfalls gut.

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Das Freibad hat zu, der Herbst ist da. Gesetzt den Fall man verwendet lokal gediehene Äpfel, dürfte der ökologische Fußabdruck von Apfelkuchen wohl kaum kleiner sein als dieser kürzer werdenden Tage. Bei derartigen Einsparungen in der Energiebilanz kann man sogar noch guten Gewissens anderen Menschen via Fernsehübertragung beim Apfelkuchenbacken zusehen. Zum Beispiel Adam.

Anstatt der knackigen Apfelfrische jedoch gleich zu Herbstbeginn mit Vanillesoße und Mandelcreme den Garaus zu machen, habe ich es vorgezogen, saftige Zwetschgen ans Backmesser zu liefern. Ein einfacher aber üppiger Auftakt in die herbstliche Backzeit und der perfekte erste Auftritt für eine kleine Prise post-sommerlichen Zimt.

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(Unprätentiöser) Zwetschgenkuchen

Weicher, leicht gesüßter Hefeteig mit saftigen karamellisierten Zwetschgen. Simpel, aber nicht einfältig. Genau richtig unter einer großen Sahnehaube.

Zutaten

etwa 1,5 kg frische Zwetschgen

400g Mehl

70g Zucker

1 Würfel Hefe

200ml lauwarme Milch

1 Ei

80g weiche Butter

Salz

4 EL Zucker und Zimt

VIEL SAHNE!

Schüsselbedarf

Eine große Mixerschüssel. Eine Schüssel für die Pflaumen.

Bevor es losgeht

Milch erwärmen. Den Ofen auf 170°C vorheizen.

Erster Schritt

Eine Mulde ins Mehl drücken, Hefe hinein bröckeln und mit Zucker und lauwarmer Milch auffüllen. Alles zu einem Vorteig vermischen und 30 Minuten gehen lassen.

Zweiter Schritt

Pflaumen waschen, trocknen, zur Hälfte aufschlitzen und entsteinen.

Dritter Schritt

Ei, weiche Butter und Salz zum Vorteig geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine in etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Vierter Schritt

Den Teig mit Mehl ausrollen und gleichmäßig auf einem normalen Backblech auslegen. Die aufgeschnittenen Pflaumen in Reih und Glied platzieren und mit Zucker und Zimt bestreuen. In der unteren Hälfte des Backofens etwa 30 Minuten goldbraun backen.

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Der Urlaub ist weg und der Sommer diesem dicht auf den Versen. Bevor er sich zur Ruhe setzt, soll er noch so oft wie möglich in Kuchenform gegossen werden. Umso besser, dass sich just die Gelegenheit bietet, die Ode an den Sommer mit einem guten Zweck zu verbinden. Hier wird dazu aufgerufen, notleidenden Menschen einen Zugang zu sauberem Wasser durch sommerlich-gesunde Speisen zu erkochen.

Gesagt getan: Mein Beitrag ist ein knusprig-sonniges Pfirsich-Shortbread, welches hoffentlich Wasser in Mündern wie Brunnen zusammenlaufen lassen wird.

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Pfirsich-Shortbread (Smitten Kitchen hat’s vorgebacken)

Ein denkbar einfaches und wohlschmeckendes Sommergebäck, welches den sonnigen Gaumen erfreut. Verträgt sich prächtig mit kühlendem Joghurteis.

Zutaten

360g Mehl

1 TL Backpulver

200g Zucker

1/4 TL Salz

1/8 TL Muskat

1/4 TL Zimt

230g weiche Butter

1 Ei

2 frische Pfirsiche

Schüsselbedarf

Eine große Mixerschüssel.

Bevor es losgeht

Die Pfirsiche Waschen und in dünne Scheiben schneiden. Den Ofen auf 190°C vorheizen. Eine rechteckige Kuchenform (ca. 22×33 cm) mit Backpapier auslegen.

Erster Schritt

Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, Muskat und Zimt in der großen Schüssel vermischen.

Zweiter Schritt

Butter und Ei zufügen und die Mischung zu einem krümeligen Teig verkneten.

Dritter Schritt

3/4 des Teiges fest in die Form drücken. Die Pfirsichscheiben schick auflegen und den Kuchen mit Streuseln aus dem verbliebenen Teig bedecken.

Vierter Schritt

Für 30 Minuten bei 190°C backen, abkühlen lassen und wie gewünscht in kleine süße Stücke zerteilen.

* Wer mag, kann die Butter vorher in eine braune Butter verzaubern. Das schmeckt nicht nur im Shortbread köstlich. Statt 230g verwende ich zum Herstellen der braunen Butter einfach ein 250g schweres Butterstück. Das kommt ungefähr hin.

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