Juni 2015

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Die Kokosnuss ist die ultimative Sommernuss. Und doch scheiden sich an ihr – weiß der Himmel warum – die Geister. Kokosnussenthusiasten dürfte das wohl kaum stören, denn je weniger Kokosnussesser die Kuchentafel teilen, desto größer das eigene Kuchenstück.

Im Interesse der Kokosnuss liegt mir jedoch nichts ferner, als die Kaffee- und Kuchengesellschaft in ein Pro- und Kontrakokosnusslager zu spalten. Vielmehr erhoffe ich mir, dass sich alle Kokosnussskeptiker ein Herz fassen und sich an diesen Poundcake von der Kokosnuss heranwagen. Denn statt holziger Raspeln und schwerer Kokosmilch besticht das Kuchenwerk mit sanftem Kokosnussölaroma und lässt im Zusammenspiel mit der Limettenschale garantiert die Sommerlaune wachsen.

Coconutpoundcake1Kokosnussöl-Poundcake mit Mandelkruste (gefunden auf den Seiten der New York Times)

Meine Begeisterung für knusprige Hauben ist spätestens seit meiner Begegnung mit Nigel Slater ungebrochen. Auf dem Poundcake thront eine Mandelkruste, die auszuschlagen schlichtweg Irrsinn wäre. Nur die Rosinen rauspicken geht allerdings nicht liebe Kokosmuffel.

Zutaten

Für die Mandelkruste

50g gehobelte Mandeln

2 EL Zucker

1 EL Wasser

 

Für den Kuchen

120ml Kokosnussöl

200g Zucker

180ml Milch

3 Eier

Schale von einer Limette

200g Mehl

1 3/4 TL Backpulver

1/4 TL Muskat

1/4 TL Salz

 

Schüsselbedarf

Eine große Rührschüssel und eine mittlere Rührschüssel. Eine kleine Schüssel für die Mandelkruste. Wenn es nicht warm genug ist, einen kleinen Topf zum Schmelzen des Kokosnussöls.

Bevor es losgeht

Eine Kastenform (23×13 cm) mit Backpapier auslegen, mit Butter einreiben und mit Mehl bestäuben. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Das Kokosnussöl schmelzen, sofern es nicht warm genug ist und das Öl von selbst geschmolzen ist.

Erster Schritt

Die Mandelhobel mit dem Zucker und dem Wasser gründlich verrühren und beiseite stellen.

Zweiter Schritt

Die trockenen Zutaten in der mittleren Rührschüssel vermengen und beiseite stellen.

Dritter Schritt

Kokosnussöl, Zucker, Milch, Eier und Limettenschale in der großen Rührschüssel verrühren. Die Mehlmischung hinzugeben und gut verrühren.

Vierter Schritt

Den Teig in die Form geben, die Mandelmischung gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen und den Kuchen ca. 60 Minuten backen. Eine Weile abkühlen lassen, bevor der Kuchen aus der Form genommen wird.

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Haselnüsse, Walnüsse, Kokosnüsse, Erdnüsse. Alle haben einen festen Platz auf unseren Kuchenspeiseplänen. Und das ist auch gut so. Dennoch ist es empfehlenswert, sich in Sachen Nuss ab und an einmal auf eine Repertoireerweiterung einzulassen. Genauer gesagt: auf die Paranuss.

Die Paranuss ist eine prächtige Nuss, welche ihr Zuhause in Südamerika hat. Sie wird aus der Wildnis gesammelt und anders als das gängige Vorurteil, bestehen die Kerne nicht nur aus Fett, sondern beherbergen ebenfalls raue Mengen an Mineralstoffen.

Die auch als Amazonenmandel bekannte Nuss fristet ihre Existenz also völlig zu Unrecht abseits des kulinarischen Rampenlichts. Beispielsweise als Quotennuss im Studentenfutter, wo sie leider allzu häufig das Schicksal erleidet, als Außenseiternuss aussortiert zu werden.

Wider die Paranussdiskriminierung anbei also ein feines Rezept!

Paranuss-Zitronen-Kuchen

Paranuss-Zitronenkuchen (adaptiert von Food&Wine)

In diesem Rezept habe ich die Mandeln durch Paranüsse ersetzt. Man kann Paranüsse in größeren Mengen kaufen. Zufrieden wäre ich aber auch, wenn alle Paranussskeptiker ihre Ressourcen poolten und denen aus dem Studentenfutter aussortierten Paranüssen eine zweite Chance gäben. Es lohnt sich!

Zutaten

Für den Kuchen

115 Butter (geschmolzen und abgekühlt)

120g Paranüsse (geröstet und gemahlen)

170g Mehl

25g Polenta

1 EL Backpulver

Schale von einer Zitrone

1/2 TL Salz

4 Eier

100g Zucker

150g Crème Fraîche

 

Für den Sirup

120ml Wasser

100g Zucker

2 EL Zitronensaft

 

Für die Glasur

50g Puderzucker

2-3 EL Zitronensaft

 

Schüsselbedarf

Eine große Rührschüssel, ein kleiner Topf für die Butter, eine große Rührschüssel für die Mehlmischung, ein kleiner Topf für den Sirup, eine kleine Schüssel für den Zuckerguss.

Bevor es losgeht

Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen, mit Butter einreiben und mit Mehl bestäuben.Den Ofen auf 350°C vorheizen. Die Paranüsse ca. 10 Minuten rösten, abkühlen lassen und mit dem Küchengerät fein mahlen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und abkühlen lassen.

Erster Schritt

Die trockenen Zutaten in der großen Schüssel vermengen.

Zweiter Schritt
In der zweiten großen Schüssel Eier und Zucker vermischen und bei hoher Geschwindingkeit zehn Minuten mit der Küchenmaschine schaumig schlagen. Wenn sich die Menge verdreifacht hat, bei langsamer Geschwindigkeit erst Crème Fraîche und dann die geschmolzene Butter zugeben.

Dritter Schritt

Die Ei-Zucker-Mischung in drei Portionen zu den trockenen Zutaten geben und untermischen. Den Teig in die gefettete Form geben und ca. 30 Minuten backen.

Vierter Schritt

In der Zwischenzeit Zucker, Wasser und Zitronensaft im Topf erhitzen, drei Minuten kochen lassen und wenn der Kuchen fertig ist, gleichmäßig damit tränken. Den Kuchen vor dem Lösen aus der Form erst etwas abkühlen lassen.

Fünfter Schritt

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, Zitronensaft mit Puderzucker zu einem Guss verrühren und in „schönen“ Mustern über den Kuchen geben.

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Grün ist die Farbe des Frühlings. Während sich frühlingssattes Grün ohne große Mühe auf Vor- und Hauptspeisenteller zaubern lässt, bieten sich bei der Begrünung von Kuchennachtisch – von Minzblättchen und anderen Garnituren einmal abgesehen – ungleich weniger Möglichkeiten. Die wohl bequemste und wohlschmeckendste Methode das Frühlingsgrün auf den Kuchenteller zu holen, bietet das dieser Tage hoch im Kurs stehende Grünteepulver Matcha. Es färbt Cheesecakes aber auch Rührkuchen im Handumdrehen grün und ist der Avocado in puncto Farbkraft um Längen voraus!

MatchaPoundcake1

Matcha-Poundcake (gefunden bei Food & Wine)

Dieser Kuchen ist eine Ode an den Frühling und gleichzeitig ein Lockruf für den Sommer. Der Poundcake schmeckt frisch und saftig zugleich und besticht vor allem durch den Mandel-Extrakt getränkten Zuckerguss, der beim Hineinbeißen knackt und sich wunderbar mit dem herben Geschmack des Matcha verbindet.

 

Zutaten

 

Für den Kuchen

250g Mehl

2 EL Matcha-Pulver

3/4 TL Salz

240ml Milch

250g Zucker

230g weiche Butter

3 Eier

2 TL Vanille-Extrakt

1/2 TL Mandel-Extrakt

 

Für den Zuckerguss

125g Puderzucker

4-5 EL Milch

1/2 TL Mandel-Extrakt

 

Schüsselbedarf

Eine große Rührschüssel und eine mittlere Rührschüssel. Eine kleine Schüssel für den Zuckerguss.

Bevor es losgeht

Eine Kastenform (23×13 cm) mit Backpapier auslegen, mit Butter einreiben und mit Mehl bestäuben. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Erster Schritt

Die trockenen Zutaten in der mittleren Rührschüssel vermengen und beiseite stellen.

Zweiter Schritt

Die Butter mit dem Zucker ca. 4 Minuten mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät cremig aufschlagen. Anschließend nacheinander die Eier zugeben. Zum Schluss Vanille- und Mandel-Extrakt unterrühren.

Dritter Schritt

Ein Drittel der Mehlmischung gefolgt von der Hälfte der Milch zu der Buttermischung geben und gut verrühren. Den Vorgang wiederholen und mit dem letzten Drittel der Mehlmischung enden.

Vierter Schritt

Den Teig in die Form geben und ca. 60 Minuten backen, bis der Zahnstochertest bestanden ist. Den Kuchen ca. 15 Minuten abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Puderzucker, Milch und Mandel-Extrakt zu Zuckerguss verrühren und den Kuchen damit garnieren.

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