Käse-Cheese-Creme

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Blutampfer ist ein wahnsinnig attraktives Gewächs. Mit seinen knallgrünen Blättern und den dunkelroten Adern bezirzt er den frühlingsverliebten Marktbesucher im Handumdrehen. Er ist nicht nur einen Hauch schöner, sondern auch milder als sein saurer Verwandter. Als Heilkraut dient er der Blutreinigung. Auch wenn ich nicht weiß, was genau das bedeutet, kann sich hinter einem Kraut, welches zwei so sinnvolle Dinge wie Essen und Reinigen miteinander verbindet, wohl kaum etwas Schlechtes verbergen. Erst recht nicht, wenn man dem Blutampfer seine guten Eigenschaften nicht nur an der Salatbar, sondern auch am Kuchenbuffet entlocken kann.

Blutampfercremeschnitte1

Blutampfer-Cremschnitten (von mir ersonnene und auf einem bereits bekannten Knusperboden platzierte Creme)

Diese Cremeschnitten bringen das Blut in Wallungen und den Gaumen in Verzückung! Mit ein wenig Experimentierfreude ist mir die Kreation eines echten Genusses geglückt, den ich zur Nachahmung für die frühlingshafte Kuchentafel dringend empfehlen möchte!

Zutaten

Für den Teig

85g weiche Butter

50g Zucker

60g Weizenvollkornmehl

60g Mehl

eine Prise Salz

 

Für die Creme

250g zimmerwarmer Frischkäse

abgeriebene Schale von einer Zitrone

400g gezuckerte Kondensmilch

80ml Zitronensaft

ca. 50 Blätter Blutampfer (oder mehr nach Geschmack)

Blutampferblätter zur Dekoration

 

Schüsselbedarf

Eine große Mixerschüssel und eine kleine Schüssel für den Teig. Eine mittlere Schüssel für die Creme sowie ein Blitzhacker für den Blutampfer.

Bevor es losgeht

Eine eckige Form (20×20 cm) mit Backpapier auslegen. Den Blutampfer waschen und trocknen. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Erster Schritt

Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig aufschlagen, Mehlsorten mit Salz in der kleinen Schüssel vermischen, unter die Butter-Zucker-Masse mischen und gut verrühren. Den Teig fest in die Form drücken und etwa 20 Minuten goldbraun backen und komplett auskühlen lassen.

Zweiter Schritt

Den Frischkäse und die Zitronenschale mit dem Handrührgerät aufschlagen. Die Kondensmilch und den Zitronensaft zugeben und unterrühren. Den Blutampfer im Blitzhacker mittel bis fein zerhexeln und abschließend unter die Creme rühren.

Dritter Schritt

Die fertige Creme gleichmäßig auf dem ausgekühlten Knusperboden verstreichen und am besten über Nacht kalt stellen. In Würfel schneiden und mit kleinen Blutampferblättern dekoriert servieren.

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Nicht wenige Mitmenschen sind dem Rhabarber in tiefster Verachtung verbunden. Er ist in Kompottform der Nachspeise gewordene Albtraum unzähliger junger wie alter Menschenkinder. Das fängt schon damit an, dass er suggeriert er sei ein Obst, obwohl er eigentlich ein Gemüse ist! Das alles kann man ihm auf ewig übelnehmen und ihm den kulinarischen Rücken zukehren. Oder aber man fasst sich ein Herz und gibt ihm eine neue Chance.

Zum Beispiel in Form stückchenfreier Rhabarbercreme, die auf einem knusprigen Vollkornmürbeteig thront und aus meiner Sicht das kulinarische Initialerlebnis eines jeden Menschen mit dem Stangengewächs sein sollte. Das Warten auf den Beginn der heimischen Erdbeersaison ist ab sofort jedenfalls nicht mehr schlimm.

Rhabarber-Ingwer-Bars1Rhabarber-Ingwer Schnitten mit Brombeerbröseln (von Pastry Affair – mit wenigen Modifikationen)

Dass man Rhabarber im wahrsten Sinne des Wortes durch eine rosarote Brille sehen kann, beweist dieses Rezept. Das Original schlägt vor, die Schnitten mit Puderzucker bestäubt zu servieren. Ich habe mich für eine Garnitur aus weißer Schokolade und Brombeerpulver entschieden, die genauso bombastisch schmeckt, wie sie aussieht! Das Lob geht an Christina Tosi von der Momofuku Milk Bar in New York!

Zutaten

Für den Teig

85g weiche Butter

50g Zucker

60g Weizenvollkornmehl

60g Mehl

eine Prise Salz

 

Für die Füllung

360g Rhabarber

90g Zucker

ein daumengroßes Stück frischen Ingwer

3 Eier

Saft einer halben Zitrone

1 Esslöffel Speisestärke

Für die Brombeerbrösel

40g Milchpulver

40g Mehl

12g Speisestärke

25g Zucker

eine Prise Salz

55g Butter

20g Milchpulver

90g weiße Schokolade

40g Brombeerpulver (gefriergetrocknet – andere Beeren tun es auch)

 

Schüsselbedarf

Eine große Mixerschüssel und eine kleine Schüssel für den Teig. Ein mittlerer Topf, eine Küchenmaschine und eine mittlere Schüssel für die Rhabarber-Masse. Für die Brombeerbrösel ein kleiner Topf zum Schmelzen der Butter, ein Wasserbad und eine mittlere Schüssel.

Bevor es richtig losgeht – die Brombeerbrösel

Sofern man die Beerenbrösel nicht missen möchte, sollte man diese mit etwas Vorlauf vor den Schnitten herstellen.

Erster Schritt

Den Ofen auf 120°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Butter schmelzen. Milchpulver, Mehl, Stärke, Zucker und Salz in der mittleren Schüssel mischen, die flüssige Butter untermischen und die Brösel im Ofen etwa 20 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen.

Zweiter Schritt

Die weiße Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Brösel wieder in die Schüssel geben und mit restlichem Milchpulver vermischen. Die weiße Schokolade dazugeben und immer wieder umrühren, bis kleinere feste Brösel entstehen. Sobald diese ganz abgekühlt und getrocknet sind mit Beerenpulver vermengen, bis sie gleichmäßig gefärbt sind. Die Brösel halten sich gekühlt etwa vier Wochen. So weit habe ich es aber bislang noch nicht kommen lassen.

Bevor es losgeht – die Schnitten

Eine eckige Form (20×20 cm) mit Backpapier auslegen. Den Rhabarber waschen und in 2 cm große Stücke schneiden. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Erster Schritt

Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig aufschlagen, Mehlsorten mit Salz in der kleinen Schüssel vermischen, unter die Butter-Zucker-Masse mischen und gut verrühren. Den Teig fest in die Form drücken und etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Zweiter Schritt

Den Rhabarber mit dem Zucker auf mittlerer Hitze zugedeckt aufkochen und unter Rühren etwa 10 Minuten weich garen lassen. Den Kompott eine Weile abkühlen lassen und anschließend in der Küchenmaschine fein pürieren.

Dritter Schritt

In der mittleren Schüssel Eier, Zitronensaft und Zucker verrühren. Das abgekühlte Rhabarber-Püree vorsichtig unterheben und abschließend die Speisestärke mit dem Schneebesen gut unterrühren.

Vierter Schritt

Nachdem der Boden fertig ist, den Ofen auf 160°C zurückstellen. Die Füllung auf den fertigen Boden gießen, verstreichen und etwa 30 Minuten backen, bis die Füllung nicht mehr wackelt. Die fertige Rhabarber-Kreation erst vollständig abkühlen lassen, dann aus der Form lösen, in Stücke schneiden und genießen!

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Das Beste kommt zum Schluss. Bei der letzten Kuchenaufnahme des Jahres sollte man sich mit weniger als dem Besten auf gar keinen Fall zufrieden geben. Das 365 Tage und 129 Kuchen lange Jahr 2013 hätte daher nicht besser enden können, als mit einem Cheesecake, der sich selbstredend auch an jedem der übrigen 364 Tage bestens machen würde!

Der Cheesecake hat dem Jahr ein fulminant-süßes Ende bereitet. Aber damit nicht genug: Dieses Rezept dürfte all diejenigen begeistern, deren heißblütige Öfen dazu neigen, Cheesecakes den cremigen Garaus zu machen. Mit dieser Anleitung kann dergleichen nicht passieren, denn der Cheesecake ist fertig, noch bevor der Backofen dessen Anwesenheit bemerkt hat. Frischkäse, gezuckerte Kondensmilch und Zitronensaft verbinden sich zu einer festen Creme, welche mit Sahne versetzt auf einem Boden aus Kekskrümeln und Butter nach läppischen 20 Backminuten verlangt. Der Kühlschrank erledigt den Rest.

In den kommenden Wochen wird die Finalisierung eines größeren Wortwerkes vermutlich regelmäßigen Tortenwerken einen Riegel vorschieben! Das sollte nicht weiter schlimm sein, denn diesen Cheesecake sollte man ohnehin nicht nur einmal machen!

Roiboos-Cheesecake2

Cheesecake mit Rooibos-Sauce (Essen+Trinken und ein wenig ich)

Dieser Cheesecake kann in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden hergestellt werden. Weggabelung 1: Das Originalrezept hat nach gekauften Ingwerkeksen verlangt, die man aber problemlos selbst machen kann. Weggabelung 2: Will man noch weniger Arbeit haben, kommt der Cheesecake auch wunderbar ohne die etwas exzentrische Rooibos-Sauce aus, deren Menge ich ohnehin halbiert habe. Damit die Cremefüllung nicht ganz ohne Rooibos-Flair auskommen muss, kann man die Rooibos-Extrakt-Menge einfach reduzieren. Weggabelung 3: Wenn man sich mit dem Tee gar nicht herumschlagen will, kann man diesen sicher auch weglassen. Allerdings habe ich selbst diese Abzweigung bislang noch nicht genommen und kann daher nicht sagen, wohin dieser Weg führen und ob das Ziel gefallen wird.

Zutaten

Für den Keksboden

400g Ingwerkekse (bei folgendem Rezept bleiben ein paar Probierkekse übrig)

— —

275g Mehl

1 TL Backpulver

125g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

75g weiche Butter

1 Ei

2 EL Milch

2 TL frischer geriebener Ingwer

Für den Rooibos-Extrakt

230ml kochendes Wasser

7 Beutel Rooibostee

* Will man die Rooibos-Sauce weglassen, würde ich vorschlagen, 60ml Wasser mit 2-3 Teebeuteln aufzugießen, damit man auf den Roibos-Extrakt in der Füllung nicht verzichten muss.

Für die Füllung

60ml Rooibos-Extrakt

250g Frischkäse

350g gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)

2 TL fein geriebene Zitronenschale

90ml Zitronensaft

220ml Schlagsahne

Für die Rooibos-Sauce

170 ml Rooibos-Extrakt

5 g Speisestärke

2 EL Zucker

50ml roter Portwein

Schüsselbedarf

Eine Teekanne für den Rooibostee, eine mittlere und eine kleine Schüssel für die Kekse, ein Topf zum Schmelzen der Butter, eine große Schüssel für die Cheesecake-Füllung, ein Rührtopf zum Schlagen der Sahne, ein kleiner Topf für die Rooibos-Sauce

Bevor es losgeht 

Bevor es losgeht, die Kekse backen und den Rooibosextrakt aufsetzen. Eine 26 cm große Springform mit Backpapier auslegen.

Erster Schritt

Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Für die Kekse in einer kleinen Schüssel Mehl und Backpulver vermischen. In der mittleren Schüssel Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei Milch und Ingwer mit dem Handrührgerät etwa 4 Minuten cremig schlagen. Die Mehl-Backpulver-Mischung hinzufügen und die Masse zu einem glatten Teig verkneten. Dein Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ca. 5cm runde Kekse ausstechen. Im Ofen ca. 12-15 Minuten goldgelb backen und auskühlen lassen.

Zweiter Schritt

Für den Rooibos-Extrakt 225 ml Wasser zum Kochen bringen und die 7 Teebeutel damit aufgießen. 15 Minuten ziehen lassen und den Tee anschließend abkühlen lassen.

Dritter Schritt

Die Butter im kleinen Topf zerlassen. Die abgekühlten Kekse im Küchengerät zu feinen Bröseln zerkleinern und mit der Butter mischen. Die Keksmasse in die Springform drücken und dabei einen Rand hochziehen (der Rand darf ruhig ein wenig freestyle aussehen). Den Keksboden im Kühlschrank mindesten 30 Minuten auskühlen lassen.

Vierter Schritt

Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Für die Füllung die Sahne mit 60ml Rooibosextrakt im Rührbecher steif schlagen. In der großen Schüssel Frischkäse, Kondensmilch, Zitronensaft und -schale verrühren bis eine feste Creme entsteht. Die Sahne unterheben und die Masse auf den ausgekühlten Keksboden geben und glatt streichen. Den Cheesecake ca. 20 Minuten auf einem Backblech backen und umgehend für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen (Dieser wird das zwar nicht so prima finden, aber der Kuchen geht vor! Bei winterlichen Temperaturen geht auch ein regengeschützter Balkon für die erste Abkühlphase.).

Fünfter Schritt

Für die Rooibos-Sauce 170ml Rooibos-Extrakt, Stärke und Zucker in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen, bis die Sauce eindickt. Die Sauce mit Portwein abschmecken und lauwarm zum Cheesecake servieren.

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