Apfel

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Wohl dem, dessen Arbeitsplatz sich neben einem Apfelbaum befindet und der gemeinsam mit dieser Gärtnerin in der Mittagspause Äpfel von den Bäumen schütteln kann. Da die rotbäckigen Schönheiten nicht etwa in einem Pflücknetz den Boden erreicht haben, sondern Newtons Schwerkraft direkt in die Arme gefallen sind, galt es schnell zu Handeln, bevor sich wohlmöglich noch ein Wurm in diese schöne Erntegeschichte gefressen hätte.

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Hat man sich derart viele Äpfel ans Bein gebunden (der Ästhetik wegen ist hier nur eine Auswahl zu sehen), ist es dringend erforderlich, pragmatisch zu bleiben. Erstens sollte man von aufwändigen Tartes absehen. Die brauchen zu viel Zeit. Zweitens sollte bedacht werden, dass man beim Verzehr von großen Mengen an Apfelbackwaren unweigerlich auf den Appetit seiner Mitmenschen angewiesen ist. Will man also schnell viele Äpfel zu Kuchen verarbeiten und diesen Kuchen möglichst schnell wieder loswerden, empfehle ich, so schnöde das klingen mag, Apfelmuffins zu backen. Von denen essen Besucher gerne auch mal zwei und hat man das Glück in einem großstädtischen Mietshaus zu wohnen, kann man die von den Backmanschetten geschützten Küchlein einfach auf der Fußmatte platzieren und sich davon stehlen.

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Apfelmuffins mit Mandeln und Rosmarin (ein Rührteigrezept von anno irgendwann, Quelle nicht mehr auffindbar)

Apfelmuffins backen ist kein spektakuläres Backerlebnis. Im Fall einer Apfelschwemme ist das auch gut so, denn mit dem Schälen der zahllosen halb angeschlagenen Äpfel hat man alle Hände voll zu tun. Immerhin kriegt man bei diesem Rezept eine Wolke schimmernden Eischnees zu Gesicht. Geht der Rosmarin aus, lassen sich auch Thymian oder Estragon verwenden. Sofern man den Estragon nicht in rauen Mengen verwendet, schmeckt man ihn kaum. Klingen tut es trotzdem gut!

Zutaten (für 12 Muffins)

200g weiche Butter

150g Zucker

1 Prise Salz

200g Mehl

1 TL Backpulver

2 Eier

2 Eigelb

2 Eiweiß

50g Zucker

1 Prise Salz

250g Apfelstückchen (oder ca. drei mittelgroße Äpfel)

50g gehobelte Mandeln

2-3 Zweige fein gehackte Rosmarinnadeln

Schüsselbedarf

Eine große Rührschüssel, zwei kleine Rührschüsseln: eine für das Mehl, eine für die Apfelstückchen, ein Rührbecher für den Eischnee.

Bevor es losgeht

Mehl und Backpulver in einer der kleinen Schüsseln mischen. Rosmarin hacken. Muffinsform mit Manschetten auslegen. Die Äpfel in Stücke schneiden. Zum Schluss den Ofen auf 170°C vorheizen.

Erster Schritt

Butter, Zucker und Salz mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät etwa 10 Minuten weiß und cremig aufschlagen. Die Ränder sauber streichen.

Zweiter Schritt

Zwei der Eier trennen. Ganze Eier und Eigelb hinzufügen und gut verrühren. Anschließend die Mehlmischung unterrühren.

Dritter Schritt

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen. Den Eischnee unter den Teig heben.

Vierter Schritt

Äpfel, Mandeln und Rosmarin unterheben und die Muffinsmulden mit Teig füllen. Die Muffins etwa 30 Minuten backen, auskühlen lassen und ggf. ausliefern.

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Karottenkuchen ist ein feines und flexibles Backwerk. Er gefällt sich mit einer Haube aus Zuckerguss ebenso gut wie hochgestapelt und in einen Frischkäsecrememantel gehüllt.

Viele Wege führen ins Rom des Karottenkuchens. Hier bin ich der feinsinnigen Photissière gefolgt, deren Reise an einer Apfelplantage vorbei geht. Die Äpfel verbünden sich mit den Karotten und verleihen dem Kuchen eine wunderbar saftige Konsistenz. Dazu ein Hauch Südsee von der Kokosnuss, patent von Hand geknackt. Ein Gedicht auch ohne Festtagsrobe!

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Carrot Cake 2013-2Carrot Cake 2013-3Karottenkuchen (Eine Kreation zu kosten in der Photisserie.)

Schicht um Schicht ein Genuss aus Gemüse, Frucht, Nuss und Creme. Es ist diesem Rezept absolut nichts hinzuzufügen außer ganz vielleicht einem Hauch Frischkäsecreme mehr…

Zutaten

Für den Kuchen

300g Mehl

250g Zucker

2 TL Natron

1 TL Zimt

1/2 TL Salz

1/2 TL Viergewürz (weißer Pfeffer, Ingwer, Muskat, Nelke)

80g Walnüsse

300g geriebene Karotten

300g geriebene Äpfel

40g frisch geraspelte Kokosnuss

150g Sonnenblumenöl

100g geschmolzene Butter

3 Eier

Für die Creme

450g (600g) Frischkäse

75g (100g) Zucker

50g Kokosraspeln

Schüsselbedarf

Eine große Schüssel, ein kleiner Topf für das Apfelkompott, ein mittlerer Topf zum Schmelzen der Butter, eine kleine Schüssel für die Karotten, eine kleine Schüssel für die Kokosnuss, eine mittlere Schüssel für die Creme.

Bevor es losgeht

Die Butter schmelzen. Den Apfel schälen und reiben und 5 Minuten köcheln lassen. Die Möhren schälen und reiben, die Kokosnuss knacken und raspeln. Zwei Springformen (15 cm) mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Erster Schritt

Mehl, Zucker, Zimt, Natron Salz und Viergewürz in der großen Schüssel vermischen.

Zweiter Schritt

Geschmolzene Butter, Sonnenblumenöl und Eier im Topf verrühren und in die Mehlmischung geben.

Dritter Schritt

Walnüsse, Karotten, Apfelkompott und Kokosnussraspeln zum Teig geben und gleichmäßig in die Springformen füllen. Bei 175°C etwa 40 Minuten backen und auskühlen lassen.

Vierter Schritt

Die Kuchen jeweils in der Mitte halbieren. Frischkäse und Zucker in der mittleren Schüssel gut vermischen. Die Böden mit Creme bestreichen, aufeinander setzen und mit Creme bekleiden. Anschließend mit Kokosraspeln garnieren.

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Jedes Kind weiß, dass man die Köstlichkeiten an der Spitze der Ernährungspyramide in Maßen genießen sollte. Das leuchtet mir ein. So bin ich stets darum bemüht, meine Kuchen so oft wie möglich (aber so wenig wie nötig) von diesem Gipfel herab zu holen in das Tal der alltäglichen und gesundheitsbewahrenden Genussmittel.

Der folgende Apfelkuchen ist diesem Anliegen sehr dienlich. Durch Haferflocken, Walnüsse und Äpfel gibt er sich galant müslinah. Er ist moderat süß und dezent buttrig. Der Clue an diesem Kuchen ist jedoch, dass er nicht nur seine Kuchenidentität geschickt verschleiert, sondern ebenfalls den Aperitif Cidre und den Digestif Calvados unter seine schützende Kruste nimmt und vor dem kritischen Blick der Ernährungspyramide bewahrt.
 

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Apfelkuchen mit Knusperhaube (Ein Rezept aus dem Reich der Martha Stewart.)

Ein Backwerk welches bestens als Müsliersatz taugt. Am Vorabend des Frühstücks gebacken, empfiehlt es sich zum Auftakt der abendlichen Mahlzeit am angebrochenen Cidre zu nippen. Falls diese zu üppig ausfallen sollte, hat man praktischerweise Calvados zur Hand.

Zutaten

Für den Kuchen

300g Mehl

2 TL Backpulver

1 TL Zimt

1/2 TL Salz

125ml Pflanzenöl

100g dunkelbrauner Zucker

2 Eier

125ml Cidre (Nordmenschen sollten den Elbler-Flut wählen)

60ml Calvados

3 kleine Äpfel in kleine Stücke geschnitten

1 TL Vanille

Für die Knusperkruste

90g Mehl

100g dunkelbrauner Zucker

50g Walnüsse

30g kernige Haferflocken

1/4 TL Salz

80g kalte Butter

 

Schüsselbedarf

Eine kleine Schüssel zum Vermischen der trockenen Zutaten, zwei Mixerschüsseln für Kuchenteig und Knusperkruste.

Bevor es losgeht

Eine große Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Äpfel schälen und in Stücke schneiden.

Erster Schritt

Für die Knusperkruste Mehl, Zucker, Walnüsse, Haferflocken und Salz mit der Küchenmaschine mischen. Die Butter dazugeben und in etwa 1 bis 2 Minuten zu groben Streuseln verrühren. Die Streusel im Kühlschrank lagern bis der Kuchenteig fertig ist.

Zweiter Schritt

Für den Kuchen Mehl, Backpulver, Zimt und Salz in der kleinen Schüssel mischen.

Dritter Schritt

Zucker und Öl in der Küchenmaschine auf mittlerer Stufe schaumig verrühren. Anschließend die Eier nacheinander zugeben und vermischen.

Vierter Schritt

Auf niedriger Stufe Mehl und Cidre-Calvados-Mischung abwechselnd zugeben. Anschließend den Vanilleextrakt und die Äpfel unterrühren.

Fünfter Schritt

Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und mit der Knuspermasse bedecken. Den Kuchen bei 180°C etwa 50 Minuten backen, etwas auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Zum Anstoßen auf das vollbrachte Backwerk eignet sich ein eiskalter Cidre!

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