Frischkäse

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Dieser Tage muss ich mich in der Back- und Wortstube kurz fassen. Dass dieser Kuchen im Handumdrehen gebacken ist, kommt angesichts der Geschäftigkeit der ersten Jahreswochen wohl nicht nur mir äußerst gelegen. Eine weitere gute Nachricht ist, dass jetzt, da es endlich Winter wird, auch die Weihnachtsgewürze so schmecken, wie sie schmecken sollen. Den Rest sagt dieser erfrischend würzig und wohltuend anders mundende Karottenkuchen am besten selbst!

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Karotten-Gewürzkuchen mit Cremehaube (Martha Stewart und ordinäres Frischkäse-Frosting)

Mit seiner feinen Haube aus Frischkäse, Butter und Puderzucker gibt dieser Kuchen ein gutes Bild ab. Die Möhren machen ihn fluffig und saftig, der frisch gemörserte Kardamon verleiht ihm eine interessante Würze. Ein feiner Kuchen für hektische Winterzeiten. Simpel, aber elegant.

Zutaten

Für den Kuchen

170g Mehl

1 TL Natron

1/4 TL Salz

1/2 TL Zimt

1/2 TL Ingwer

1/2 TL Piment

1/2 TL Muskatnuss

gemahlene Samen von 5 Kardamonkapseln

100g Zucker

50g brauner Zucker

90g Joghurt

45g Sonnenblumenöl

2 Eier

200g geraspelte Möhren

 

Für die Cremehaube

40g Butter

100g Frischkäse

1 TL Vanilleextrakt

250g Puderzucker

1 Prise Zimt

Schüsselbedarf

Eine große Schüssel für die trockenen Zutaten, eine mittlere Schüssel für die feuchten Zutaten. Eine kleine Schüssel für die Karotten. Eine Mixerschüssel für die Creme.

Bevor es losgeht 

Die Karotten raspeln, den Kardamon mit dem Salz fein zerstoßen, den Boden einer Springform (20cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 180°C vorheizen.

Erster Schritt

Mehl, Natron, Salz und Gewürze in der großen Schüssel verrühren.

Zweiter Schritt

In der mittleren Schüssel Zucker, braunen Zucker, Joghurt, Öl und Eier vollständig verrühren.

Dritter Schritt

Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und zu einem gleichmäßigen Teig vermischen. Anschließend die Karotten unterrühren. Den Teig in die Backform geben und etwa 40 Minuten backen.

Vierter Schritt

Butter, Frischkäse und Vanilleextrakt in der Küchenmaschine ca. 5 Minuten lang cremig aufschlagen. Anschließend langsam Puderzucker und Zimt hinzufügen und etwa 6 Minuten auf hoher Stufe weiter rühren, bis die Creme ganz fluffig ist.

Die Creme hält sich für zwei Tage bei Zimmertemperatur. Eine Info, die man wohl nicht brauchen wird.

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Das Beste kommt zum Schluss. Bei der letzten Kuchenaufnahme des Jahres sollte man sich mit weniger als dem Besten auf gar keinen Fall zufrieden geben. Das 365 Tage und 129 Kuchen lange Jahr 2013 hätte daher nicht besser enden können, als mit einem Cheesecake, der sich selbstredend auch an jedem der übrigen 364 Tage bestens machen würde!

Der Cheesecake hat dem Jahr ein fulminant-süßes Ende bereitet. Aber damit nicht genug: Dieses Rezept dürfte all diejenigen begeistern, deren heißblütige Öfen dazu neigen, Cheesecakes den cremigen Garaus zu machen. Mit dieser Anleitung kann dergleichen nicht passieren, denn der Cheesecake ist fertig, noch bevor der Backofen dessen Anwesenheit bemerkt hat. Frischkäse, gezuckerte Kondensmilch und Zitronensaft verbinden sich zu einer festen Creme, welche mit Sahne versetzt auf einem Boden aus Kekskrümeln und Butter nach läppischen 20 Backminuten verlangt. Der Kühlschrank erledigt den Rest.

In den kommenden Wochen wird die Finalisierung eines größeren Wortwerkes vermutlich regelmäßigen Tortenwerken einen Riegel vorschieben! Das sollte nicht weiter schlimm sein, denn diesen Cheesecake sollte man ohnehin nicht nur einmal machen!

Roiboos-Cheesecake2

Cheesecake mit Rooibos-Sauce (Essen+Trinken und ein wenig ich)

Dieser Cheesecake kann in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden hergestellt werden. Weggabelung 1: Das Originalrezept hat nach gekauften Ingwerkeksen verlangt, die man aber problemlos selbst machen kann. Weggabelung 2: Will man noch weniger Arbeit haben, kommt der Cheesecake auch wunderbar ohne die etwas exzentrische Rooibos-Sauce aus, deren Menge ich ohnehin halbiert habe. Damit die Cremefüllung nicht ganz ohne Rooibos-Flair auskommen muss, kann man die Rooibos-Extrakt-Menge einfach reduzieren. Weggabelung 3: Wenn man sich mit dem Tee gar nicht herumschlagen will, kann man diesen sicher auch weglassen. Allerdings habe ich selbst diese Abzweigung bislang noch nicht genommen und kann daher nicht sagen, wohin dieser Weg führen und ob das Ziel gefallen wird.

Zutaten

Für den Keksboden

400g Ingwerkekse (bei folgendem Rezept bleiben ein paar Probierkekse übrig)

— —

275g Mehl

1 TL Backpulver

125g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

75g weiche Butter

1 Ei

2 EL Milch

2 TL frischer geriebener Ingwer

Für den Rooibos-Extrakt

230ml kochendes Wasser

7 Beutel Rooibostee

* Will man die Rooibos-Sauce weglassen, würde ich vorschlagen, 60ml Wasser mit 2-3 Teebeuteln aufzugießen, damit man auf den Roibos-Extrakt in der Füllung nicht verzichten muss.

Für die Füllung

60ml Rooibos-Extrakt

250g Frischkäse

350g gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)

2 TL fein geriebene Zitronenschale

90ml Zitronensaft

220ml Schlagsahne

Für die Rooibos-Sauce

170 ml Rooibos-Extrakt

5 g Speisestärke

2 EL Zucker

50ml roter Portwein

Schüsselbedarf

Eine Teekanne für den Rooibostee, eine mittlere und eine kleine Schüssel für die Kekse, ein Topf zum Schmelzen der Butter, eine große Schüssel für die Cheesecake-Füllung, ein Rührtopf zum Schlagen der Sahne, ein kleiner Topf für die Rooibos-Sauce

Bevor es losgeht 

Bevor es losgeht, die Kekse backen und den Rooibosextrakt aufsetzen. Eine 26 cm große Springform mit Backpapier auslegen.

Erster Schritt

Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Für die Kekse in einer kleinen Schüssel Mehl und Backpulver vermischen. In der mittleren Schüssel Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei Milch und Ingwer mit dem Handrührgerät etwa 4 Minuten cremig schlagen. Die Mehl-Backpulver-Mischung hinzufügen und die Masse zu einem glatten Teig verkneten. Dein Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ca. 5cm runde Kekse ausstechen. Im Ofen ca. 12-15 Minuten goldgelb backen und auskühlen lassen.

Zweiter Schritt

Für den Rooibos-Extrakt 225 ml Wasser zum Kochen bringen und die 7 Teebeutel damit aufgießen. 15 Minuten ziehen lassen und den Tee anschließend abkühlen lassen.

Dritter Schritt

Die Butter im kleinen Topf zerlassen. Die abgekühlten Kekse im Küchengerät zu feinen Bröseln zerkleinern und mit der Butter mischen. Die Keksmasse in die Springform drücken und dabei einen Rand hochziehen (der Rand darf ruhig ein wenig freestyle aussehen). Den Keksboden im Kühlschrank mindesten 30 Minuten auskühlen lassen.

Vierter Schritt

Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Für die Füllung die Sahne mit 60ml Rooibosextrakt im Rührbecher steif schlagen. In der großen Schüssel Frischkäse, Kondensmilch, Zitronensaft und -schale verrühren bis eine feste Creme entsteht. Die Sahne unterheben und die Masse auf den ausgekühlten Keksboden geben und glatt streichen. Den Cheesecake ca. 20 Minuten auf einem Backblech backen und umgehend für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen (Dieser wird das zwar nicht so prima finden, aber der Kuchen geht vor! Bei winterlichen Temperaturen geht auch ein regengeschützter Balkon für die erste Abkühlphase.).

Fünfter Schritt

Für die Rooibos-Sauce 170ml Rooibos-Extrakt, Stärke und Zucker in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen, bis die Sauce eindickt. Die Sauce mit Portwein abschmecken und lauwarm zum Cheesecake servieren.

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