Kokosnuss

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Mit Erstaunen habe ich kürzlich festgestellt, dass man Rote Beete offenbar auch in Pulverform erwerben kann. Unter gesundheitsbewussten Menschen genießt das Pulver einen exzellenten Ruf und ist vor allem in der Smoothie-Szene beliebt. Anstatt das farbenfrohe Puder mir nichts dir nichts zu vertrinken, habe ich es lieber für Kuchenfärbezwecke verwendet und mich an einer roten Version des jüngst kreierten grünen Kuchenwerks versucht.

Ob meines zaghaften Pulvereinsatzes ist die rote Version auf der Farbbrust leider etwas schwach ausgefallen. Deswegen rot zu sehen kann man sich aber getrost sparen, denn der Blondiekuchen ist auch ohne durchschlagende Farbkraft eine Wucht.

Rote Beete Blondies2Rote Beete-Blondie mit Zuckerguss (inspiriert durch Designer’s Cookbook)

Mit wenigen Veränderungen gleicht das Rezept für die roten dem für die grünen Blondies. Ich habe ein wenig an den Schokoladen-, Zucker- und Sahnemengen herumgeschraubt und noch ein paar Nüsse in die Runde geworfen. Herausgekommen ist ein Backwerk, welches durchaus an seinen grünen Vorgänger erinnert, aber ein Kuchen ganz eigenen Charakters ist.

Zutaten

Für den Blondie

100g Butter

200g weiße Schokolade

70g Sahne

75g Zucker

2 Eier

4 TL Rote Beete-Pulver

100g Mehl

1/2 TL Backpulver

eine Prise Salz

50g gehobelte Mandeln

30g Kokosraspeln

 

Für den Zuckerguss

60g Puderzucker

1/4 TL Mandelaroma

1 1/2 EL Milch

 

Schüsselbedarf

Ein mittlerer Kochtopf und eine große Mixerschüssel sowie eine kleine Schüssel für den Zuckerguss.

Bevor es losgeht

Eine eckige Form (20×20 cm) auf allen Seiten, d. h. über Kreuz mit Backpapier auslegen.

Erster Schritt

Die Butter im Kochtopf schmelzen und die weiße Schokolade anschließend in der geschmolzenen Butter auflösen. Sahne hinzugeben und die Masse ca. 10 Minuten auskühlen lassen. Den Ofen auf 160°C vorheizen.

Zweiter Schritt

Zucker, Eier und Rote Beete Pulver mit dem Handrührgerät ca. 2 Minuten cremig aufschlagen. Anschließend die Schokoladen-Butter-Masse unterrühren.

Dritter Schritt

Die Mehl-Backpulver-Salz-Mischung in die Rote-Beete-Masse sieben und gut verrühren. Abschließend Mandeln und Kokosraspeln unterrühren.

Vierter Schritt

Den Teig in die Form geben und ca. 30 Minuten im Ofen backen. Den Blondie gut auskühlen lassen. In einer kleinen Schüssel den Puderzucker, die Milch und das Mandelaroma zu einem gleichmäßigen Guss verrühren und den Blondie damit dekorieren. Den Zuckerguss gut trocknen lassen (am besten über Nacht). Blondies in Quadrate schneiden und genießen.

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Die Kokosnuss ist die ultimative Sommernuss. Und doch scheiden sich an ihr – weiß der Himmel warum – die Geister. Kokosnussenthusiasten dürfte das wohl kaum stören, denn je weniger Kokosnussesser die Kuchentafel teilen, desto größer das eigene Kuchenstück.

Im Interesse der Kokosnuss liegt mir jedoch nichts ferner, als die Kaffee- und Kuchengesellschaft in ein Pro- und Kontrakokosnusslager zu spalten. Vielmehr erhoffe ich mir, dass sich alle Kokosnussskeptiker ein Herz fassen und sich an diesen Poundcake von der Kokosnuss heranwagen. Denn statt holziger Raspeln und schwerer Kokosmilch besticht das Kuchenwerk mit sanftem Kokosnussölaroma und lässt im Zusammenspiel mit der Limettenschale garantiert die Sommerlaune wachsen.

Coconutpoundcake1Kokosnussöl-Poundcake mit Mandelkruste (gefunden auf den Seiten der New York Times)

Meine Begeisterung für knusprige Hauben ist spätestens seit meiner Begegnung mit Nigel Slater ungebrochen. Auf dem Poundcake thront eine Mandelkruste, die auszuschlagen schlichtweg Irrsinn wäre. Nur die Rosinen rauspicken geht allerdings nicht liebe Kokosmuffel.

Zutaten

Für die Mandelkruste

50g gehobelte Mandeln

2 EL Zucker

1 EL Wasser

 

Für den Kuchen

120ml Kokosnussöl

200g Zucker

180ml Milch

3 Eier

Schale von einer Limette

200g Mehl

1 3/4 TL Backpulver

1/4 TL Muskat

1/4 TL Salz

 

Schüsselbedarf

Eine große Rührschüssel und eine mittlere Rührschüssel. Eine kleine Schüssel für die Mandelkruste. Wenn es nicht warm genug ist, einen kleinen Topf zum Schmelzen des Kokosnussöls.

Bevor es losgeht

Eine Kastenform (23×13 cm) mit Backpapier auslegen, mit Butter einreiben und mit Mehl bestäuben. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Das Kokosnussöl schmelzen, sofern es nicht warm genug ist und das Öl von selbst geschmolzen ist.

Erster Schritt

Die Mandelhobel mit dem Zucker und dem Wasser gründlich verrühren und beiseite stellen.

Zweiter Schritt

Die trockenen Zutaten in der mittleren Rührschüssel vermengen und beiseite stellen.

Dritter Schritt

Kokosnussöl, Zucker, Milch, Eier und Limettenschale in der großen Rührschüssel verrühren. Die Mehlmischung hinzugeben und gut verrühren.

Vierter Schritt

Den Teig in die Form geben, die Mandelmischung gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen und den Kuchen ca. 60 Minuten backen. Eine Weile abkühlen lassen, bevor der Kuchen aus der Form genommen wird.

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Zu Beginn des neuen Jahres an Kuchen zu denken, ist für manch vorsatzgequälten Zeitgenossen sicher mit diätischen Gewissensbissen verbunden. Das kann ich irgendwie verstehen. Dann aber wiederum auch nicht. Daher möchte ich zum Jahresauftakt für einen offensiven Umgang mit Kuchen plädieren und folgenden Kompromiss unterbreiten: Belugalinsen-Kokos-Schnitten.

Für dieses Backwerk spricht, dass man den Schokoladenanteil mit Belugalinsen strecken, das fertige Gebäck in unzählige mundgerechte Stücke schneiden und an andere Kuchenzauderer verteilen kann. Dass Kuchen eine essentielle Bedingung für das Gelingen eines jeden Jahres ist, wird nach diesem Genuss aber ohnehin keiner mehr ernsthaft in Frage stellen wollen!

Belugalinsen-Bars1Belugalinsen-Kokos-Schnitten (ein Rezept aus dem Brigitte-Weihnachtskeksheft von 2009)

Ein Rezept, welches eigentlich schon in der Weihnachtszeit zur Geltung hätte kommen sollen, sich aber auch zum Anfang des Jahres bestens macht. Die Füllung aus Belugalinsen und Schokolade ist von knusprigen Kokosstreuseln ummantelt und ist im feinen Papiergewand sowohl optisch wie geschmacklich eine äußerst feine Sache.

Zutaten

Für die Füllung

200g Belugalinsen

400ml Wasser

1 Päckchen Vanille-Extrakt

50g Zucker

1/2 TL Meersalz

150g gehackte Zartbitterschokolade

3 EL Sahne

 

Für die Streusel

350g Mehl

175g Kokosraspel

1/2 TL Meersalz

250g weiche Butter

 

Schüsselbedarf

Ein mittelgroßer Kochtopf, eine große Rührschüssel.

Bevor es losgeht

Eine rechteckige Backform (ca. 33×23 cm) mit Backpapier auslegen und die nicht bedeckten Seiten mit Butter einreiben.

Erster Schritt

Die Linsen in einem Sieb gründlich abspülen und mit 400ml Wasser und Vanille aufkochen. Abgedeckt bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 50 Minuten weich kochen. Zucker und Salz zu den Linsen geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Schokolade und Sahne unter das Püree rühren bis eine homogene Masse entstanden ist.

Zweiter Schritt

Mehl, Zucker, Kokosraspel und Meersalz vermischen. Die Butter in Stücken dazugeben und alle Zutaten mit den Händen zu Streuseln vermischen.

Dritter Schritt

Zwei Drittel des Streuselteigs in der Backform festdrücken. Die Linsenmischung auf dem Teig verstreichen, die restlichen Streusel darauf geben und ca. 30 Minuten goldgelb backen. Erst auskühlen lassen und anschließend im Kühlschrank kaltstellen. Danach lässt sich der Kuchen besser in kleine oder größere Schnitten schneiden.

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