Sahne

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Im Frühling erfreut das Goldgelb unzähliger Löwenzähne das farbendurstige Auge. Wer einen Garten besitzt, wird die Farbenpracht vermutlich sowohl mit Freude als auch mit Argwohn bewundern, denn ein Löwenzahn kommt selten allein und lässt sich auch nicht allzu leicht wieder vertreiben. Daher ist man gut beraten, die allgegenwärtige Frühlingspflanze schlechthin aufzuessen. Dazu eignen sich nicht nur die jungen Löwenzahnblätter. Auch die Blüten sind essbar, wenn man sie in einen aromatischen Sirup verwandelt. Die aufwendige Herstellung lohnt sich, denn am Ende dieses langwierigen Prozesses hält man ein überaus kostbares Gut in den Händen.

Was das Löwenzahnspeisen angeht, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: Die schlechte Nachricht ist, dass städtische Löwenzähne von motorisierten Fortbewegungsmitteln und vierbeinigen Stadtbewohnern kontaminiert werden und somit zum Verzehr nicht geeignet sind. Die gute Nachricht ist, dass die Gärtnerin, mit der ich bereits im Herbst auf höchst erfolgreiche Weise in Gebäckfragen kooperiert habe, auf dem Land unberührte goldgelbe Blütenblätter ernten und zu Sirup hat einkochen können und mich zu meiner großen Freude an dieser Kostbarkeit hat teilhaben lassen!

Zusammen is(s)t man mehr! Zum Beispiel diese Tartelettes!

Cremetarte mit Löwenzahnsirup

Cremetartelettes mit Löwenzahnsirup  (der Sirup von Foodiesgarden, der Teig von Martha Stewart und mir)

Nach diesem köstlichen Tartegenuss wird man Löwenzahn mit anderen Augen sehen und sich noch einmal mehr auf den Frühling freuen. Der knusprige Boden mit Sonnenblumenkernen, die erfrischende Sahnecreme und der karamellfarbene Löwenzahnsirup geben zusammen ein hervorragendes Geschmackstrio ab!

Zutaten

Für den Mürbeteig

170g zimmerwarme Butter

75g Puderzucker

2 Eigelb

160g Mehl

40g Mehl

70g gemahlene Sonnenblumenkerne

1/4 TL Salz

2 TL Sahne

 

Für die Creme

250g Crème Fraîche

150g Sahne

1 Päckchen Vanillezucker

 

Für die Dekoration

Löwenzahnsirup

Sonnenblumenkerne

 

Schüsselbedarf:

Eine große Mixerschüssel für den Teig, zwei kleine Schüsseln für die trockenen Zutaten, ein Rührbecher.

TEIG

Erster Schritt

Butter und Puderzucker in der Küchenmaschine etwa zwei Minuten cremig schlagen. Eigelb hinzugeben und etwa eine Minute weitermixen. Zunächst die größere Portion Mehl unterrühren und kurz vermischen. Anschließend Mehl, Sonnenblumenkerne, Salz und Sahne unterrühren und zu einem homogenen Teig vermischen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und kaltstellen (am besten über Nacht).

Zweiter Schritt

Den Teig in sechs gleiche Teile teilen, ausrollen und in Tarteletteformen à 12cm einpassen. Nochmals mindestens eine halbe Stunde kaltstellen. (Üblicherweise bleibt beim Backen von Tartes ein Rest, den man in einer kleinen Form als kleines Extra backen kann).

Dritter Schritt

Den Ofen auf 190°C vorheizen, Tarteletteformen mit Backpapier und Hülsenfrüchten zum Blindbacken belegen. 15 Minuten backen und anschließend ohne Hülsenfrüchte und Backpapier weitere 10 Minuten backen, bis die Tartelettes goldbraun sind. Fertige Tartelettes vollständig auskühlen lassen.

CREME

Erster Schritt

Crème Fraîche, Sahne und Vanillezucker in den Rührbecher geben und mit dem Handrührgerät steif schlagen.

FINALE

Die Creme in die Tartelettes füllen, Löwenzahnsirup darüber geben, mit Sonnenblumenkernen dekorieren und sofort genießen!

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Im Zug gewechselten Worten ist es zu verdanken, dass ich den vergangenen Sonntag im Kreise unfassbar vieler Torten verbringen durfte! In illustrer Gesellschaft von zwanzig Erdbeertorten und üppigen Stücken Rhabarber-Baiser-Kuchen, die allesamt der Backstube von Theresa entsprungen sind, war ich zu Gast im Rosencafé.

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Alljährlich eröffnet die Liebhaberhin guten Geschmacks anlässlich der Öffnung des Gartens ihrer Mutter Lucia ihr Rosencafé und versorgt die Blumenfreunde mit fruchtigen Kuchengenüssen auf Goldrandtellern und duftendem Kaffee aus hübschen Sammeltassen.

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Ein Tag mit betörenden Torten und berührenden Worten im Kreise herzlicher Menschen, der mir noch jetzt süß auf der Zunge zergeht! Für alle, die diesen rosigen Sonntag nicht miterleben konnten, verrät Theresa pünktlich zum Auftakt der Erdbeersaison hier das Rezept für die Festtagstorte.

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