Schokolade

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Dem Winter ade zu sagen fällt nicht schwer. Man sollte ihm aber trotzdem noch einmal Schokolade füttern, damit er den Winterschlaf nicht mit leerem Magen bestreiten und gar frühzeitig aufwachen muss. Ganz frühlingslos ist diese Tarte außerdem nicht, denn sie trägt eine Haube aus Baiser, die schon ganz bald auf einen Rhabarbergrund wird umziehen können.

Walnuss-Schokoladentarte2Schokoladen-Walnuss-Tarte (aus der Landlust im Dezember 2010)

Wer wie ich is(s)t, wird dieses Tarterezept lieben, denn die Anzahl der zu verwendenden Eigelbe ist gleich der Anzahl der benötigten Eiweiß. Diese zur rechten Zeit in die richtige Schüssel zu bugsieren erfordert zwar ein bisschen Koordination und Aufmerksamkeit. Die Frühlingsenergie wird’s aber problemlos möglich machen.

Zutaten

Für den Teig

200g Mehl

60g Zucker

100g Butter

1 Eigelb

1 EL Crème Fraîche

1 Prise Salz

 

Für die Füllung

100g dunkle Schokolade

100g Butter

100g Zucker

2 Eigelb

50g fein gehackte Walnüsse

1 EL Mehl

2 Eiweiß

 

Für den Baiser

1 Eiweiß

50g Puderzucker

50g fein gehackte Walnüsse

 

Schüsselbedarf

Eine große Rührschüssel für den Teig, ein mittlerer Topf zum Schmelzen der Schokolade, eine kleine Schüssel für Eigelb und Zucker, eine große Schüssel für Eischnee und Nussbaiser

Bevor es losgeht

Den Teig herstellen (siehe erster Schritt). Walnüsse fein hacken. Anschließend eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten.

Erster Schritt

Mehl, Butter und Zucker mit dem Knetaufsatz des Handmixers verkneten. Eigelb, Crème Fraîche und Salz zugeben und die Masse zu einem homogenen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kaltstellen. Das Eiweiß für später aufbewahren!

Zweiter Schritt

Die Butter mit der Schokolade bei kleiner Hitze auf dem Herd unter Rühren schmelzen. Den Ofen auf 190°C vorheizen. Währenddessen den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. In die Form legen, ggf. etwas begradigen, Risse flicken und ca. 7 Minuten vorbacken. Wenn der Teigrand verruscht sein sollte, mit den Händen wieder etwas andrücken.

[Das Rezept schlägt vor, zwei Drittel des Teiges auszurollen und damit den Boden zu bedecken. Diesen zunächst ca. 7 Minuten backen und anschließend aus dem Rest des Teigs einen Rand formen und um die Seitenwand der Backform legen.]

Dritter Schritt

Die Eier trennen. Das Eiweiß in die große Rührschüssel geben, die Eigelbe und den Zucker in der kleinen Schüssel verquirlen. Das Eiweiß steif schlagen. Erst die Eigelbmischung in die Schokomasse rühren. Anschließend Mehl und Walnüsse hinzufügen. Zum Schluss den Eischnee unterheben. Die gesamte Masse in den vorgebackenen Tarteboden geben und ca. 20 Minuten weiterbacken.

Vierter Schritt

Während die Tarte backt, das aufbewahrte Eiweiß in die große Rührschüssel geben und steif schlagen. Puderzucker zufügen und die Walnüsse unterheben. Die Baisermasse auf der gebackenen Tarte verteilen und optional mit ein wenig Puderzucker bestreuen. Die Hitze auf 120°C reduzieren und ca. 10 Minuten backen.

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Das Schwächeln der Sonne ist ein guter Anlass, um sich ein wenig Schokoladenkuchen zu Gemüte zu führen. Schokolade und Butter zu schmelzen wirkt meditativ und stimmungsaufhellend. An beidem ist – bis der Frühling endgültig angekommen ist – stets Bedarf und dass man diesen Kuchen auch seinen von Glutenunverträglichkeit geplagten Wochenendgästen anbieten kann, macht diese Backsache gleich doppelt schön.

Buchweizen-SchokoladenkuchenSchokoladen-Buchweizenkuchen (von David Lebovitz)

Während Gluten enthaltende Kuchen bestens in Form bleiben und in der Mitte eine stolz erhobene Kuppel formen, sind die glutenfreien Backwerke in dieser Hinsicht etwas schwach auf der Brust. In Cremigkeit und Saftigkeit sind sie jedoch kaum zu überbieten (man möge auch hier schauen und kosten) und außerdem muss beim Sonntagskaffee fortan niemand mehr auf der Strecke bleiben.

Zutaten

170g Zartbitterschokolade

115g Butter

4 Eigelb

30g Zucker

100g Joghurt

1 TL Vanilleextrakt

1/2 TL Salz

75g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse

35g Buchweizenmehl

4 Eiweiß

30g Zucker

 

Schüsselbedarf

Ein großer Topf, eine mittlere Rührschüssel, eine kleine Schüssel für die Mehl-Nuss-Mischung, ein hoher Rührbecher für den Eischnee

Bevor es losgeht

Eine Springform (20 cm) mit Backpapier auslegen, mit Butter einreiben und mit Buchweizenmehl bestäuben und abklopfen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Butter und Schokolade vollständig schmelzen und ein wenig auskühlen lassen.

Erster Schritt

Eigelb, Zucker, Joghurt, Vanileextrakt und Salz in der mittleren Schüssel verrühren und unter die Schokoladenmischung rühren. Nüsse und Buchweizenmehl in der kleinen Schüssel mischen, zu der Schokoladenmasse geben und unterrühren.

Zweiter Schritt

Das Eiweiß im Rührbecher schlagen bis sich Spitzen formen. Dann den Zucker hinzugeben und das Eiweiß vollständig steif schlagen.

Dritter Schritt

Zunächst ein Drittel des Eischnees unter die Schokoladenmasse heben. Anschließend in zwei weiteren Portionen den restlichen Eischnee dazugeben. Den Teig in die Backform füllen und ca. 30 Minuten backen. Der Kuchen sollte sich gesetzt haben, in der Mitte aber noch weich sein. 10 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Form lösen. Schmeckt solo oder im Duett mit Sahne.

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Zu Beginn des neuen Jahres an Kuchen zu denken, ist für manch vorsatzgequälten Zeitgenossen sicher mit diätischen Gewissensbissen verbunden. Das kann ich irgendwie verstehen. Dann aber wiederum auch nicht. Daher möchte ich zum Jahresauftakt für einen offensiven Umgang mit Kuchen plädieren und folgenden Kompromiss unterbreiten: Belugalinsen-Kokos-Schnitten.

Für dieses Backwerk spricht, dass man den Schokoladenanteil mit Belugalinsen strecken, das fertige Gebäck in unzählige mundgerechte Stücke schneiden und an andere Kuchenzauderer verteilen kann. Dass Kuchen eine essentielle Bedingung für das Gelingen eines jeden Jahres ist, wird nach diesem Genuss aber ohnehin keiner mehr ernsthaft in Frage stellen wollen!

Belugalinsen-Bars1Belugalinsen-Kokos-Schnitten (ein Rezept aus dem Brigitte-Weihnachtskeksheft von 2009)

Ein Rezept, welches eigentlich schon in der Weihnachtszeit zur Geltung hätte kommen sollen, sich aber auch zum Anfang des Jahres bestens macht. Die Füllung aus Belugalinsen und Schokolade ist von knusprigen Kokosstreuseln ummantelt und ist im feinen Papiergewand sowohl optisch wie geschmacklich eine äußerst feine Sache.

Zutaten

Für die Füllung

200g Belugalinsen

400ml Wasser

1 Päckchen Vanille-Extrakt

50g Zucker

1/2 TL Meersalz

150g gehackte Zartbitterschokolade

3 EL Sahne

 

Für die Streusel

350g Mehl

175g Kokosraspel

1/2 TL Meersalz

250g weiche Butter

 

Schüsselbedarf

Ein mittelgroßer Kochtopf, eine große Rührschüssel.

Bevor es losgeht

Eine rechteckige Backform (ca. 33×23 cm) mit Backpapier auslegen und die nicht bedeckten Seiten mit Butter einreiben.

Erster Schritt

Die Linsen in einem Sieb gründlich abspülen und mit 400ml Wasser und Vanille aufkochen. Abgedeckt bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 50 Minuten weich kochen. Zucker und Salz zu den Linsen geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Schokolade und Sahne unter das Püree rühren bis eine homogene Masse entstanden ist.

Zweiter Schritt

Mehl, Zucker, Kokosraspel und Meersalz vermischen. Die Butter in Stücken dazugeben und alle Zutaten mit den Händen zu Streuseln vermischen.

Dritter Schritt

Zwei Drittel des Streuselteigs in der Backform festdrücken. Die Linsenmischung auf dem Teig verstreichen, die restlichen Streusel darauf geben und ca. 30 Minuten goldgelb backen. Erst auskühlen lassen und anschließend im Kühlschrank kaltstellen. Danach lässt sich der Kuchen besser in kleine oder größere Schnitten schneiden.

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