Schokolade

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Das Schwächeln der Sonne ist ein guter Anlass, um sich ein wenig Schokoladenkuchen zu Gemüte zu führen. Schokolade und Butter zu schmelzen wirkt meditativ und stimmungsaufhellend. An beidem ist – bis der Frühling endgültig angekommen ist – stets Bedarf und dass man diesen Kuchen auch seinen von Glutenunverträglichkeit geplagten Wochenendgästen anbieten kann, macht diese Backsache gleich doppelt schön.

Buchweizen-SchokoladenkuchenSchokoladen-Buchweizenkuchen (von David Lebovitz)

Während Gluten enthaltende Kuchen bestens in Form bleiben und in der Mitte eine stolz erhobene Kuppel formen, sind die glutenfreien Backwerke in dieser Hinsicht etwas schwach auf der Brust. In Cremigkeit und Saftigkeit sind sie jedoch kaum zu überbieten (man möge auch hier schauen und kosten) und außerdem muss beim Sonntagskaffee fortan niemand mehr auf der Strecke bleiben.

Zutaten

170g Zartbitterschokolade

115g Butter

4 Eigelb

30g Zucker

100g Joghurt

1 TL Vanilleextrakt

1/2 TL Salz

75g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse

35g Buchweizenmehl

4 Eiweiß

30g Zucker

 

Schüsselbedarf

Ein großer Topf, eine mittlere Rührschüssel, eine kleine Schüssel für die Mehl-Nuss-Mischung, ein hoher Rührbecher für den Eischnee

Bevor es losgeht

Eine Springform (20 cm) mit Backpapier auslegen, mit Butter einreiben und mit Buchweizenmehl bestäuben und abklopfen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Butter und Schokolade vollständig schmelzen und ein wenig auskühlen lassen.

Erster Schritt

Eigelb, Zucker, Joghurt, Vanileextrakt und Salz in der mittleren Schüssel verrühren und unter die Schokoladenmischung rühren. Nüsse und Buchweizenmehl in der kleinen Schüssel mischen, zu der Schokoladenmasse geben und unterrühren.

Zweiter Schritt

Das Eiweiß im Rührbecher schlagen bis sich Spitzen formen. Dann den Zucker hinzugeben und das Eiweiß vollständig steif schlagen.

Dritter Schritt

Zunächst ein Drittel des Eischnees unter die Schokoladenmasse heben. Anschließend in zwei weiteren Portionen den restlichen Eischnee dazugeben. Den Teig in die Backform füllen und ca. 30 Minuten backen. Der Kuchen sollte sich gesetzt haben, in der Mitte aber noch weich sein. 10 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Form lösen. Schmeckt solo oder im Duett mit Sahne.

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Zu Beginn des neuen Jahres an Kuchen zu denken, ist für manch vorsatzgequälten Zeitgenossen sicher mit diätischen Gewissensbissen verbunden. Das kann ich irgendwie verstehen. Dann aber wiederum auch nicht. Daher möchte ich zum Jahresauftakt für einen offensiven Umgang mit Kuchen plädieren und folgenden Kompromiss unterbreiten: Belugalinsen-Kokos-Schnitten.

Für dieses Backwerk spricht, dass man den Schokoladenanteil mit Belugalinsen strecken, das fertige Gebäck in unzählige mundgerechte Stücke schneiden und an andere Kuchenzauderer verteilen kann. Dass Kuchen eine essentielle Bedingung für das Gelingen eines jeden Jahres ist, wird nach diesem Genuss aber ohnehin keiner mehr ernsthaft in Frage stellen wollen!

Belugalinsen-Bars1Belugalinsen-Kokos-Schnitten (ein Rezept aus dem Brigitte-Weihnachtskeksheft von 2009)

Ein Rezept, welches eigentlich schon in der Weihnachtszeit zur Geltung hätte kommen sollen, sich aber auch zum Anfang des Jahres bestens macht. Die Füllung aus Belugalinsen und Schokolade ist von knusprigen Kokosstreuseln ummantelt und ist im feinen Papiergewand sowohl optisch wie geschmacklich eine äußerst feine Sache.

Zutaten

Für die Füllung

200g Belugalinsen

400ml Wasser

1 Päckchen Vanille-Extrakt

50g Zucker

1/2 TL Meersalz

150g gehackte Zartbitterschokolade

3 EL Sahne

 

Für die Streusel

350g Mehl

175g Kokosraspel

1/2 TL Meersalz

250g weiche Butter

 

Schüsselbedarf

Ein mittelgroßer Kochtopf, eine große Rührschüssel.

Bevor es losgeht

Eine rechteckige Backform (ca. 33×23 cm) mit Backpapier auslegen und die nicht bedeckten Seiten mit Butter einreiben.

Erster Schritt

Die Linsen in einem Sieb gründlich abspülen und mit 400ml Wasser und Vanille aufkochen. Abgedeckt bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 50 Minuten weich kochen. Zucker und Salz zu den Linsen geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Schokolade und Sahne unter das Püree rühren bis eine homogene Masse entstanden ist.

Zweiter Schritt

Mehl, Zucker, Kokosraspel und Meersalz vermischen. Die Butter in Stücken dazugeben und alle Zutaten mit den Händen zu Streuseln vermischen.

Dritter Schritt

Zwei Drittel des Streuselteigs in der Backform festdrücken. Die Linsenmischung auf dem Teig verstreichen, die restlichen Streusel darauf geben und ca. 30 Minuten goldgelb backen. Erst auskühlen lassen und anschließend im Kühlschrank kaltstellen. Danach lässt sich der Kuchen besser in kleine oder größere Schnitten schneiden.

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Das Jahr hat sich mit großen, leisen Schritten aus dem Staub gemacht! Dieser Amaranth-Schokoladenkuchen sorgt dafür, dass 2014 kein kuchenloses Ende finden wird und sichert im übrigen auch noch einen erstklassigen Einstieg in das neue Kuchenjahr!

Einen guten Rutsch und ein torten- und wortreiches neues Jahr!

Neujahrswünsche aus HamburgSchokoladen-Amaranth-Kuchen

Amaranth-Schokoladenkuchen (von Rick Bayless)

Dieser Schokoladenkuchen ist herrlich cremig und dank des Amaranthmehls auch ein ganz klein wenig kusprig. Der richtige Kuchen für ruhige und feierliche Stunden, der obendrein auch in glutenfreie Speisepläne passt, ohne Sahne aber nur halb so gut schmeckt.

Zutaten

240g Zartbitterschokolade (70 %) in Stücken

240g Butter in Stücken

300g Zucker

6 Eier

1 Päckchen Vanille-Extrakt

1 TL Salz

120g Amaranthmehl

 

Schüsselbedarf

Eine große Rührschüssel, ein mittlerer Topf, eine kleine Schüssel für das Mehl.

Bevor es losgeht

Eine Springform (20 cm oder eine größere Springform) mit Backpapier auslegen, mit Butter einreiben und mit ein wenig Amaranthmehl bestäuben. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Erster Schritt

Die Schokolade mit der Butter im mittleren Topf schmelzen lassen.

Zweiter Schritt

Währenddessen Zucker und Eier ca. 4 Minuten lang in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.

Dritter Schritt

Den Vanille-Extrakt und das Salz zugeben und danach die Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren. Zum Schluss das Amaranthmehl unterrühren. Den Teig mit der Hand gut vermischen und in die Springform geben. Etwa 45 Minuten backen bis der Kuchen in der Mitte nicht mehr flüssig ist, nicht mehr wackelt und eine große Haube hat. Diese wird sich beim Abkühlen wieder senken.

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