Zitrone

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Haselnüsse, Walnüsse, Kokosnüsse, Erdnüsse. Alle haben einen festen Platz auf unseren Kuchenspeiseplänen. Und das ist auch gut so. Dennoch ist es empfehlenswert, sich in Sachen Nuss ab und an einmal auf eine Repertoireerweiterung einzulassen. Genauer gesagt: auf die Paranuss.

Die Paranuss ist eine prächtige Nuss, welche ihr Zuhause in Südamerika hat. Sie wird aus der Wildnis gesammelt und anders als das gängige Vorurteil, bestehen die Kerne nicht nur aus Fett, sondern beherbergen ebenfalls raue Mengen an Mineralstoffen.

Die auch als Amazonenmandel bekannte Nuss fristet ihre Existenz also völlig zu Unrecht abseits des kulinarischen Rampenlichts. Beispielsweise als Quotennuss im Studentenfutter, wo sie leider allzu häufig das Schicksal erleidet, als Außenseiternuss aussortiert zu werden.

Wider die Paranussdiskriminierung anbei also ein feines Rezept!

Paranuss-Zitronen-Kuchen

Paranuss-Zitronenkuchen (adaptiert von Food&Wine)

In diesem Rezept habe ich die Mandeln durch Paranüsse ersetzt. Man kann Paranüsse in größeren Mengen kaufen. Zufrieden wäre ich aber auch, wenn alle Paranussskeptiker ihre Ressourcen poolten und denen aus dem Studentenfutter aussortierten Paranüssen eine zweite Chance gäben. Es lohnt sich!

Zutaten

Für den Kuchen

115 Butter (geschmolzen und abgekühlt)

120g Paranüsse (geröstet und gemahlen)

170g Mehl

25g Polenta

1 EL Backpulver

Schale von einer Zitrone

1/2 TL Salz

4 Eier

100g Zucker

150g Crème Fraîche

 

Für den Sirup

120ml Wasser

100g Zucker

2 EL Zitronensaft

 

Für die Glasur

50g Puderzucker

2-3 EL Zitronensaft

 

Schüsselbedarf

Eine große Rührschüssel, ein kleiner Topf für die Butter, eine große Rührschüssel für die Mehlmischung, ein kleiner Topf für den Sirup, eine kleine Schüssel für den Zuckerguss.

Bevor es losgeht

Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen, mit Butter einreiben und mit Mehl bestäuben.Den Ofen auf 350°C vorheizen. Die Paranüsse ca. 10 Minuten rösten, abkühlen lassen und mit dem Küchengerät fein mahlen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und abkühlen lassen.

Erster Schritt

Die trockenen Zutaten in der großen Schüssel vermengen.

Zweiter Schritt
In der zweiten großen Schüssel Eier und Zucker vermischen und bei hoher Geschwindingkeit zehn Minuten mit der Küchenmaschine schaumig schlagen. Wenn sich die Menge verdreifacht hat, bei langsamer Geschwindigkeit erst Crème Fraîche und dann die geschmolzene Butter zugeben.

Dritter Schritt

Die Ei-Zucker-Mischung in drei Portionen zu den trockenen Zutaten geben und untermischen. Den Teig in die gefettete Form geben und ca. 30 Minuten backen.

Vierter Schritt

In der Zwischenzeit Zucker, Wasser und Zitronensaft im Topf erhitzen, drei Minuten kochen lassen und wenn der Kuchen fertig ist, gleichmäßig damit tränken. Den Kuchen vor dem Lösen aus der Form erst etwas abkühlen lassen.

Fünfter Schritt

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, Zitronensaft mit Puderzucker zu einem Guss verrühren und in „schönen“ Mustern über den Kuchen geben.

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Die Zeichen stehen auf Sonne! Es gilt also keine Zeit zu verlieren, um unter freiem Himmel Sonnenenergie zu tanken! Der gesammelte Schwung lässt sich während der nächtlichen Ruhestunden des Himmelskörpers außerdem prima dazu nutzen, dem Mund eine Freude zu backen und ihm pünktlich zum nächsten Sonnenaufgang einen Bissen Sonnenschein aus Butter, Mandeln, Ricotta und Zitrone zu kredenzen!

Zitronen-Ricotta-Kuchen1

Zitronen-Ricottakuchen (aus der Januarausgabe 2015 des Magazins Eve)

Dieser Kuchen ist saftig, knackig und frisch zugleich. Viele Mandeln, wenig Mehl, fruchtige Zitronen: Sowohl die eckige als auch die runde Variante lässt auf dem Gaumen die Sonne aufgehen.

Zutaten

150g weiche Butter

160g Zucker

4 Eigelb

2 Zitronen (Saft und Schale)

250g Ricotta

80g Mehl

160g gemahlene Mandeln

2 TL Backpulver

4 Eiweiß

1 Prise Salz

Puderzucker zum Dekorieren

 

Schüsselbedarf

Eine große Rührschüssel, eine kleine Schüssel für die Mehlmischung, ein hoher Rührbecher für den Eischnee, eine kleine Schüssel für Zitronensaft und -schale.

Bevor es losgeht

Eine Kastenform (ca. 30 cm) mit Backpapier auslegen. Meine Kastenform war nicht so lang, so dass ich noch zwei Minispringformen (11 cm) abzweigen konnte.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Zitronen waschen und die Schale abreiben und entsaften.

Mehl, Mandeln, Backpulver in der kleinen Schüssel vermischen.

Erster Schritt

Die Butter mit dem Zucker und den Eigelben in der Küchenmaschine cremig und hell aufschlagen. Anschließend Ricotta sowie Zitronensaft und -schale dazugeben. Gut verrühren.

Zweiter Schritt

Die Mehl-Nuss-Mischung unter die Creme rühren. Anschließend den Eischnee unterheben. Den Teig in die Backform/Backformen geben und je nach Größe der Form/Formen bis zu einer Stunde backen. Meine kleinen Kuchen haben ca. 30 Minuten gebraucht. Meine mittelgroße Kastenform gute 45 Minuten.

Zu guter Letzt

Den Kuchen auskühlen lassen und ggf. mit Puderzucker schmücken!

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Erdbeerzeit ist eine gute Zeit und sie hat endlich begonnen! Meine Erdbeerbegeisterung kennt keine Grenzen und doch ist mir aufgefallen, dass Erdbeeren und Kuchen in den vergangenen Jahren weder in meinem Kopf, noch in meiner Backstube eine kulinarische Symbiose eingegangen sind. Warum sind Erdbeerkuchen und -torte weiße Flecken auf meiner Kuchenlandkarte, auf der selbst Orte wie Süßkartoffel-Tarte oder Schokoladenkuchen mit Roter Bete erkundet sind? Oder anders gefragt: Brauchen Erdbeeren den Kuchen überhaupt?

Die Komplexität der Erdbeerkuchenfrage entzieht sich naturgemäß einer einfachen Ja/Nein-Antwort. Und dennoch würde ich behaupten, dass es nur wenige Backvorhaben gibt, bei denen die Erdbeeren im gleichen Maße vom Kuchen profitieren, wie umgekehrt der Kuchen von den Erdbeeren. Regeln wären keine Regeln, wenn es nicht auch Ausnahmen gäbe. Zum Beispiel diese Erdbeer-Limonaden-Schnitten. Ein Schulterschluss, der sich für alle Beteiligten lohnt!

Strawberry-Lemonade Bars 4

Erdbeer-Limonaden-Schnitten (leicht abgewandelte Creme von The way the cookie crumbles auf meinem Lieblings-Knusperboden)

Erdbeerzeit ist Limonadenkuchenzeit. In diesem Fall plädiere ich ausdrücklich dafür, den Erdbeeren mit dem Pürierstab nachzustellen, denn im Alleingang schaffen es die Beeren nicht, sich zu einer solch erfrischenden Cremigkeit emporzuschwingen.

Zutaten

Für den Teig

85g weiche Butter

50g Zucker

60g Weizenvollkornmehl

60g Mehl

eine Prise Salz

 

Für die Erdbeer-Limonadencreme

250g frische Erdbeeren

300g Zucker

100g Mehl

Schale von 2 Zitronen

1 Prise Salz

1 Ei

3 Eiweiß

150ml Zitronensaft (ca. 2 bis 3 Zitronen)

 

Schüsselbedarf

Eine große Mixerschüssel und eine kleine Schüssel für den Teig. Ein Rührbecher für die Creme sowie eine Zitruspresse und einen Pürierstab.

Bevor es losgeht

Eine eckige Form (20×20 cm) auf allen Seiten, d. h. über Kreuz mit Backpapier auslegen. Erdbeeren und Zitronen waschen und die Erdbeeren in Stücke schneiden. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Erster Schritt

Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig aufschlagen, Mehlsorten mit Salz in der kleinen Schüssel vermischen, unter die Butter-Zucker-Masse mischen und gut verrühren. Den Teig fest in die Form drücken und etwa 20 Minuten goldbraun backen. In der Zwischenzeit die Creme zubereiten.

Zweiter Schritt

Zucker, Mehl, Zitronenschale und Salz im Rührbecher vermischen. die Erdbeeren zugeben und fein pürieren. Anschließend Ei und Eiweiß zugeben und gut vermischen. Zu guter Letzt den Zitronensaft zugeben und alles zu einer gleichmäßigen Creme vermengen.

Dritter Schritt

Die Creme auf den Boden gießen und im Ofen zwischen 30 und 40 Minuten backen. Wenn man die Form bewegt, sollte die Mitte des Kuchens nicht mehr wackeln. Die Schnitten auskühlen lassen und anschließend mindestens zwei Stunden, am besten über Nacht, kaltstellen. In Stücke schneiden und im Sonnenschein genießen!

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